Wissenswertes rund um das Hochbeet

Jeder kennt die ebenerdigen Beete, weniger bekannt ist dagegen das Hochbeet, welches, anders als die flachen Beete, über die sonst übliche Höhe der Beete hinausgeht. Es wird oft dort angelegt, wo der Gartenboden nicht so tief ist. Das kann vorkommen, wenn die Gartenerde nur als dünne Schicht existiert und darunter sich Sand oder Lehm befindet. Weiter kann die Gartenarbeit optimaler erledigt werden und ein Hochbeet erwärmt sich eher als die klassischen Beetformen. Das sichert dem Gärtner eine zeitigere Ernte als normal.

Interessanterweise hat sich auch eine Art Philosophie zu den Hochbeeten entwickelt. So wird zum Anlegen dieser Beete jeglicher Gartenabfall verwendet. Dieser wird nicht umgegraben. Das hat zur Folge, dass die entstandene Schichtung im Erdreich nicht durcheinander gerät, was im natürlichen Gartenbau als abträglich angesehen wird.

Die Vorteile eines Hochbeetes

Ein Hochbeet hat unbestritten seine Vorteile. Da zum Aufbau und dem Auffüllen eines Hochbeetes hauptsächlich Humuserde, Laub, Kompost- und Gartenabfälle genutzt werden, kann der Platz für einen Komposthaufen eingespart werden. Durch das Zugeben von Gartenabfällen ist aber auch gewährleistet, dass die Erde im Hochbeet ständig mit ausreichenden Nährstoffen angereichert ist und somit dem angebauten Gemüse beste Wachstumsmöglichkeiten bietet.
Beliebt sind diese Hochbeete bei Gärtnern nicht nur wegen dem frühen Ertrag, sondern auch wegen der bequemen Höhe, welche die Pflege des Beetes sehr erleichtert. Damit ist es möglich, dass durch ein Hochbeet behinderte Menschen sich der Gartenarbeit wieder widmen können, was bei ebenerdigen Beeten nicht der Fall wäre.
Allgemein sackt so ein Hochbeet nach etwa sechs Jahren in sich zusammen, bei guter Pflege erst nach 12 bis 20 Jahren. Danach kann es aber als klassisches Beet weitergenutzt werden, denn die darin befindliche Erde ist reich an Nährstoffen und nicht verbraucht.

Wann sollte ein Hochbeet angelegt werden?

Das Anlegen eines Hochbeetes wird für den Herbst empfohlen, da für die Schichten im Beet auch anfallendes Laub, Gartenhäcksel oder Späne vom Baumschnitt verwendet werden können. Wer keinen solchen Grünabfall hat, kann beruhigt auch im zeitigen Frühjahr mit dem Bau seines Hochbeetes beginnen.

Welche Pflanzen eignen sich für ein Hochbeet?

Normalerweise werden in einem Hochbeet Gemüse angepflanzt. Experten raten hier zum Anpflanzen von Mischkulturen, wie Kräuter und Gemüse. In den ersten zwei Jahren bietet sich das Pflanzen von Tomaten, Gurken, Zucchini und Lauch an. Danach sollte es besser Salat oder Spinat sein. Das hängt mit dem Nährstoffverbrauch der Pflanzen zusammen. Rettich, Karotten und Co. lieben die Tiefe eines Hochbeetes und können jeder Zeit angepflanzt werden.
Wer gern etwas Exotisches versuchen möchte, kann es mit dem Paprika versuchen. Durch die von unten entstehende Wärme in einem Hochbeet gedeihen die Paprikapflanzen hier besonders gut.

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