Hochbeete – Viel Ertrag auf kleiner Fläche

Wie klein darf er denn sein, der Garten? Bereits auf zwei Quadratmetern können Sie Spaß an der Nahrungsmittelproduktion haben. Hochbeete sind dazu ideal.

1. Sie brauchen nicht ständig gebückt zu arbeiten
2. Der Boden erwärmt sich früher und Sie können früher säen, pflanzen und ernten.
3. Sie können auf relativ wenig Raum sehr gute Erträge erzielen.

Aber übertreiben Sie es nicht. Für den Anfang reichen z.B. 2-3 Tomatenpflanzen, denn Sie wollen ja nicht für die Ketchup-Industrie arbeiten. Also erst mal klein anfangen. Der richtige Platz und die richtigen Materialien Soll ihr Hochbeet aus Holz, Stein, Metall oder Kunststoff sein? Holz ist der Witterung ausgesetzt, genauso wie Stein. Beides kann sich unschön verfärben. Alle Materialien sind geeignet, es ist also ihre individuelle Entscheidung. Der beste Platz für ihr Beet ist eine NordSüd-Ausrichtung.

Jetzt zu den Maßen des Hochbeetes:

2 Meter mal 1 Meter ist eine optimale Größe, aber keine Bange, es geht auch kleiner! Mein Beet ist nur 1,60 Meter mal 0,80 Meter und ich habe ordentliche Erträge.
Die Höhe sollten Sie ihren Bedürfnissen anpasse. Niedriger als 44 cm und höher als 84 cm sollte es nicht sein. Eine Tiefe von einem Meter ist insofern optimal, damit Sie die Mitte des Beetes von allen Seiten problemlos erreichen können.

Sie haben den Platz gefunden und sich für eine Größe entschieden? Gut, dann tragen Sie den Boden, auf dem das Beet aufgestellt werden soll, ca. 10 tief ab. Die ausgehobene Erde fügen Sie dem Beet später wieder hinzu. Legen Sie feinmaschigen Draht auf den Boden, damit Wühlmäuse und Maulwürfe keine Chance haben, sich dort ihr Domizil zu bauen. Bringen Sie nun die Wände ihres Beetes in Position. Falls Sie Holz gewählt haben, dann kleiden Sie die Innenwände mit Folie aus. Am besten eignet sich Teichfolie. Sie möchten lieber ein fertiges Hochbeet kaufen, dann klicken Sie jetzt hier und schauen sich die verschiedenen Angebote an.

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Sie haben Heckenschnitt und Grünabfälle in einer Ecke ihres Gartens liegen? Hervorragend! Dies bringen Sie als Erstes ein, darauf den zuvor ausgehobenen Boden. Dann folgen Grünabfälle, also Blätter, Grasschnitt, alte Blumen usw., darauf Gartenerde, dann Kompost oder falls Sie noch nicht genügend haben, einige Säcke gute Pflanzerde und als letzte Schicht Blumenerde.

 

Fertig! Sie werden erstaunt sein, wie gut in Zukunft ihre Ernten ausfallen werden. Z.B. sind in meinem Hochbeet Bohnen eine Monat früher reif, als in einem normalen Gartenbeet.

Wenn ihr Beet von allen Seiten zugänglich ist, dann setzen Sie die höchsten Pflanzen in die Mitte, die mittleren drum herum und die niedrigen nach außen.

Viel Spaß beim Ernten!