Ein Hochbeet selber bauen

Hochbeete Naturnah

Hochbeete naturnah gestalten

Wer sich erst einmal näher mit den Vorteilen eines Hochbeetes befasst hat, wird sicherlich mit dem Gedanken spielen: Ein Hochbeet selber bauen. Das ist gar nicht so schwierig und wer handwerklich nicht so begabt ist, kann immer noch auf die Bausätze für Hochbeete in den Baumärkten zurückgreifen.

Doch zuerst muss man sich nach einem geeigneten Platz für ein Hochbeet umsehen, ehe mit dem Bauen begonnen werden kann. Als Ausrichtung solch eines Beets wird, bei voller Ausnutzung der Sonne, eine Nord-Südrichtung empfohlen. Weiter sollte der Aspekt bedacht werden, dass ein selbst gebautes Hochbeet aus zu verrottendem Material besteht und dieses riecht in der Regel nicht angenehm. Darum wäre es ratsam, das Hochbeet etwas entfernt von der Terrasse oder der Liegewiese zu bauen. Die Beetform ist wie ein Kasten angelegt von mindestens 1,50 m Länge. Doch das ist variabel wählbar und den Gegebenheiten des Gartens anzupassen.

Ein paar Worte zu einem Hochbeet-Bausatz

Nicht jeder traut es sich zu, ein Hochbeet selber zu bauen. In diesem Fall sind die Selbstbausätze für Hochbeete aus den Baumärkten zu empfehlen. Sie sind in jeder Preislage erhältlich und meistens mit einer genauen Beschreibung versehen. Einzig der Maschendraht, um den Boden gegen Wühlmäuse zu sichern, ist in diesen Baussätzen oft nicht enthalten. Dieser muss selbst besorgt werden. Letztlich beruhen aber die Baussätze auf grundlegenden, handwerklichen Fertigkeiten, so dass auch von so einem Hochbeet gesagt werden kann, es ist selbst gebaut. Stöbern: Hochbeet Bausätze bei Amazon

Was wird für den Selbstbau eines Hochbeetes benötigt?

Um ein Hochbeet selbst zu bauen, benötigt man nicht viel. Meistens kann genutzt werden, was bereits vorhanden ist. Für die Umrandung verwenden die meisten Gartenbesitzer unbehandelte Hölzer wie Bohlen, Kantholz oder Rundholz. Imprägnierte Hölzer sollten gemieden werden, denn nach einigen Jahren könnten die Imprägniermaterialien in den Boden wandern und dort eine schädliche Wirkung entfalten. Möchte man einige Jahre das Hochbeet nutzen, so wird Lärchenholz empfohlen, welches sehr widerstandsfähig ist. Beton- oder Blechplatten passen vielleicht nicht in jeden Garten, doch sie sichern, dass ein selbstgebautes Hochbeet viele Jahre erhalten bleibt.

Wer Holz als Außenwände verwendet, sollte die Innenseite mit Folie auskleiden, um das Holz zu schützen. Selbst gebaute Hochbeete sind zum Boden hin offen und brauchen darum einen Schutz gegen Schädlinge, welche das Beet von innen schädigen können. Hierzu wird engmaschiger Draht genommen, vorzugsweise Kaninchenmaschendraht oder Volieredraht.

Eine kurze Anleitung zum Selbstbau eines Hochbeetes

Zunächst wird eine 20 bis 30 cm tiefe und mindestens 1,50 m lange Grube am Standort ausgehoben. Auf den Boden wird der Maschendraht gelegt, um Wühlmäuse abzuhalten. Dann wird mit dem Bau des Holzrahmens begonnen. Dieser muss anschließend in die Grube passen. Eine Höhe von mindestens 50 cm bei selbst gebauten Hochbeeten ist normal, doch auch 75 bis 80 cm Höhe wird gern von Menschen mit Rückenproblemen verwendet.

Das Innere wird nun mit abgeschnittenen Zweigen oder zerkleinerten Ästen ausgefüllt, damit ist eine gute Belüftung und bessere Verrottung gegeben. Das eventuell vorher ausgehobene Gras kann mit den Wurzeln nach oben auf die Belüftungsschicht im selbst gebauten Hochbeet gelegt werden. Es eignen sich aber auch Grasschnitt oder Stroh. Nun häuft man eine mindestens 20 cm hohe Schicht aus feuchtem Laub (keine Eiche oder Walnuss) auf die Grasschicht. Darauf wird eine 15 cm starke Schicht aus Grobkompost und dann eine etwa 25 cm dicke Feinkompost- oder Erdschicht aufgetragen. Zwischen die Schichten kann man bei Bedarf Schnellkompostierer geben. Nach zwei bis drei Tagen kann das erste Gemüse im selbst gebauten Hochbeet gepflanzt werden.

Eines ist klar! Ein Hochbeet selber bauen lohnt sich!