Hochbeet bepflanzen – Das erste Jahr

Das Hochbeet richtig bepflanzen im ersten Jahr

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Egal ob man sich entscheidet ein Hochbeet zu kaufen, einen Bausatz zu nutzen oder, für die handwerklich begabteren, das komplette Hochbeet selber zu bauen, mit ein paar kleinen Tipps kann man den Ertrag sehr leicht steigern.

Durch das Verrotten die Pflanzenreste im Hochbeet entsteht nicht nur eine erhöhte Temperatur, man muss in den ersten Jahren auch überhaupt nicht Düngen. Das ist soweit sehr praktisch, wirkt sich aber auch auf die Bepflanzung des Hochbeetes aus.

In Deutschland werden Hochbeete in den meisten Fällen für Karotten, Gurken, Salat, Küchenkräutern und auch Blumen genutzt. Im ersten Jahr ist ein Überschuss an Nährstoffen im Boden. Das ist für manchen Pflanzen sogar zuviel. Darum sollte man sich im ersten Jahr besonders auf Pflanzen konzentrieren, die einen großen Nährstoff-Bedarf haben. Dazu zählen zum Beispiel Kohlarten, Salat, Zwiebeln und Lauch. Auch Karotten, Petersilie und Gurken sind geeignet.

Die großen Pflanzen sollten im in der Mitte ihren Platz finden, die kleineren am Rand. Damit wird verhindert, dass den kleineren Exemplaren das Sonnenlicht genommen wird und diese im Wachstum gehemmt werden. Um das Beet beziehungsweise die Seitenwände grundsätzlich vor zu viel Sonneneinstrahlung zu schützen, kann man auch überrankende Pflanzen an den Rand pflanzen. Damit hält sich die Feuchtigkeit besser im Beet.

Wenn man sich an ein paar Regeln hält, schützen sich die Pflanzen auch gegenseitig. Schädlingsbekämpfung wird damit zum Beispiel überflüssig. Auch Wühlmäuse & Co sollten kein Problem sein, da die Hochbeete in der Regel mit einem Draht im Boden gebaut sind.

Im ersten Jahr kann es übrigens auch vorkommen, dass die Nitratbelastung etwas höher liegt. Darum sollte man ersten Jahr auf Pflanzen die Reich an Nitrat sind beziehungsweise dieses gut aufnehmen verzichten. Dazu zählen Kopfsalat, Feldsalat, Eisbergsalat, Rucola, Weißkohl. Batavia, Friseé, Wirsing, Spinat, Chinakohl, Rote Bete, Radieschen oder Rettiche.

Wenn schließlich die erste Ernte eingefahren wurde und man im zweiten Jahr das Hochbeet bepflanzen möchte, sollte man vermeiden die gleichen Pflanzen wie im Vorjahr zu wählen. Damit verhindert man eine einseitige Nährstoffentnahme des Bodens und hat ein paar Jahre länger (meisten sechs bei guter Befüllung) Freude an seinem Hochbeet. Und vielleicht wird auch das Thema Permakultur irgendwann spannend.

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