Hochbeet anlegen & bepflanzen

Hochbeet anlegen

Ein Balkon Hochbeet anlegen

In vielen Kräutergärten, Duft- und Tastgärten können Hochbeete besichtigt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie auch von Bürgern mit Behinderungen besichtigt und berührt werden können. Auch im eigenen Hausgarten kann ein Hochbeet sinnvoll sein, wenn wenig Platz vorhanden ist oder ein Familienmitglied im Rollstuhl selbst gärtnern möchte.

Hochbeet anlegen – Wann, Wie & Warum?

Ein Hochbeet sollte im Spätherbst angelegt werden, weil man verschiedene Materialien aus dem Garten, die beim Herbstschnitt angefallen sind (Laub, geschredderte Äste und Zweige) zum Mulchen benutzen kann. Ein Hochbeet sollte eine rechteckige, kastenförmige Form erhalten. Die Einfassung kann aus Bohlen, Rund- oder Kantholz bestehen. Besonders dafür geeignet ist Lärchenholz. Auch eine Einfassung aus Mauersteinen oder Beton kann gebaut werden. Um das Hochbeet herum sollte ein genügend breiter Weg angelegt werden, der es einem Rollstuhlfahrer ermöglicht, das Beet zu erreichen und den Rollstuhl auch wenden zu können. Die günstigste Variante wäre ein ganz umfahrbares Hochbeet. Wichtig ist, dass die schmale Seite nicht breiter als 1,20 m ist, damit auch die Pflanzen in der Beetmitte erreicht und gepflegt werden können. In die Mitte des Hochbeetes werden die höher wachsenden Pflanzen gesetzt und am Rande stehen die niedrig wachsenden. Dann steht dem rückenfreundlichen Jäten und Hacken, Gießen und Ernten nichts im Wege.

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Auf das Hochbeet sollte eine gute Mischung aus Muttererde und Kompost aufgebracht werden. Wichtig ist natürlich dabei, was auf dem Hochbeet wachsen soll: Es kann eine Pflanzenart wie Stauden sein, aber auch eine Mischung verschiedener Pflanzen, die sich gut miteinander „vertragen“
wie Beetrosen, Strauchrosen mit ihren Lieblingsbegleitern Lavendel und Katzenminze. Auch ein Kräuter- und Heilpflanzenbeet kann sehr viel Freude bereiten und ist auch leicht von Menschen mit Behinderungen zu pflegen. Außerdem bringt die Ernte der Küchenkräuter Abwechslung und Geschmack in die Küche und bereichert den Speiseplan.

Natürlich sind auch Gemüsearten wie Erbsen, Buschbohnen, Rettich und Möhren für ein Hochbeet geeignet. Im Frühjahr sät man dann Samen aus oder setzt vorgezogene Jungpflanzen in das Beet. Regelmäßige Dünger- oder Kompostgaben, Unkrautbeseitigung und Gießen der Jungpflanzen, möglichst mit Regenwasser aus der Tonne, – und einem üppig bewachsenen Hochbeet schon im ersten Jahr nach der Anlage steht nichts mehr im Wege.