Gartentipps: Der Biogarten

Sie müssen nicht unbedingt einen Gartenkurs machen, um organisch zu gärtern. Mit einigen Tipps und vielleicht noch einem guten Gartenbuch funktioniert organisches Gärtnern relativ einfach.

Die meisten Bio-Gärtner besitzen einen Nutz- wie auch einen Ziergarten. Im Nutzgarten werden meist die gängigen Gemüse wie Salat, Karotten, Erbsen, Kartoffeln, Bohnen, Paprika und Tomaten gezogen, dazu häufig auch die Garten- und Heilkräuter. Fürs Auge soll es natürlich ein Blumengärtchen oder eine Wiese sein, dazu bunte Sträucher und Bäume sowie natürlich Obstbäume, welche besonders von den Kindern geliebt werden.

Obst- und Gemüseabfälle, Kaffeefilter, Sägemehl, Kräuter und dergleichen gehören auf den Kompost, welcher dann im Herbst als Dünger aufs die Erde gegeben wird. Dies reduziert die Kosten und schont die Umwelt.

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Verzichten Sie soweit möglich auf Chemikalien; siedeln Sie lieber Nützlinge wie Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel etc. an. Hierzu sollten Sie natürlich Nahrung und Unterschlupf durch Beerensträucher und fruchttragende Bäume zur Verfügung stellen.

Profitieren Sie von Mischkulturen und bevorzugen Sie heimische Pflanzen. Oftmals kann man in Gartenbauvereinen oder bei Tauschbörsen unzählige kostenlose Pflanzen erhalten bwz. Eintauschen.

Probieren Sie platzsparende, rückenschonende Hochbeete, welche auf der untersten Ebene mit Bauschutt und Ästen oder Steinen gefüllt werden können (ideal bei neugebauten Häusern und Garten-Erstanlagen).

Denken Sie über Ihren Wasserverbrauch nach. Wäre eine Zisterne möglich? Lässt sich das Regenwasser vom Haus- oder Garagendach verwenden?

Benötigen Sie wirklich sämtliche elektrischen Gartengeräte, die Ihr Nachbar besitzt? Lässt sich die kleine Wiese vielleicht auch mit der Sense mähen statt mit einem Benzinrasenmäher? Bevorzugen Sie Holzwege und Platten statt betonierter Wege.

Nicht vergessen, ein Kinderbeet zu bauen: Das Kinder-Gartenbuch: Vom Minigarten bis zum Insektenhotel