Basilikum im Kräutergarten

Basilikumpflanze

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Basilikum kennen wir vor allem in Verbindung mit einem aromatischen Tomaten-Mozzarella-Salat. Doch das Kraut hat noch viel mehr zu bieten. Die Vielfalt der Sorten reicht von sattem grün bis hin zu purpurfarbenen Blättern. Sie werden auf der ganzen Welt kultiviert und in der lokalen Küche verwendet. Auch in Deutschland erlangen Thai-Basilikum, Zitronenbasilikum oder der Rote Basilikum zunehmend Beliebtheit.

Basilikum, auch Königskraut genannt, unterteilen die Botaniker hinsichtlich der Farben der Blätter in zwei große Gruppen: die klassischen grünen Sorten und die roten Sorten. Zur ersten Gruppe gehört das Genoveser Basilikum mit seinen glatten Blättern, die bekannteste Sorte in Mitteleuropa. Die Engländer bevorzugen die krause Variante, „green ruffles“ genannt. Sie stammt ursprünglich aus Indonesien. Die rotblättrigen Sorten kommen aus Japan. Sie existieren sowohl als glatte als auch als krause Varianten. Ihr Farbspektrum reicht von Helllila bis zu dunklem Purpur.

Daneben gibt es eine Reihe aromatischer Sorten, die sich durch einen zusätzlichen Geschmack auszeichnen: Zitronenbasilikum mit einem erfrischenden Duft nach Zitrone und Thymian, Anisbasilikum oder Zimtbasilikum. Das Zimtaroma verleiht der Pflanze einen leicht süßlichen Geschmack. In der thailändischen Küche wird das Thai-Basilikum verwendet. Neben seinem pfeffrigen Aroma vereint er Nuancen von Anis, Zimt, Nelke und Piment.

Auch in anderen Teilen der Welt existieren weitere Varianten dieses aromatischen Krauts, so zum Beispiel grünblättriges afrikanisches Basilikum oder kubanisches Strauchbasilikum. Diese Pflanze ermöglicht eine abwechslungsreiche Küche, denn sie ist mannigfaltig einsetzbar. Als frisches Kraut passt sie perfekt zu Tomaten, ob als Salat, als Suppe oder als Soße. Basilikum bildet die Hauptzutat in grünem Pesto, zusammen mit Knoblauch, Pinienkernen und Olivenöl. Selbst im Dessert, beispielsweise mit frischen Erdbeeren oder in selbst gemachtem Eis, harmoniert das Kraut wunderbar.

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Sie können Basilienkraut auf Märkten oder im Supermarkt frisch kaufen, entweder im Topf oder im Bund. Im Kühlschrank bewahren Sie das Kraut am besten umwickelt mit Küchenkrepp in einem Gefrierbeutel auf. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Basilikum zu hacken und mit Olivenöl in ein zuvor gut gereinigtes, verschraubbares Glas (z. B. Marmeladenglas) zu geben. So können Sie die Zubereitung portionsweise entnehmen und das Kraut bleibt etwas länger frisch.

Zudem finden Sie Basilikum in getrockneter Form in der Gewürz- und Kräuterabteilung. Achten Sie darauf, dass Basilikum beim Erhitzen einen Großteil seines Aromas verliert. Das frische Kraut ist daher zu bevorzugen, da es mehr Aroma enthält. Am besten geben Sie die gehackten Kräuter erst kurz vor dem Servieren zum Gericht dazu.